Mein Werdegang im Karate

Bereits als Kind interessierte ich mich sehr für Sport, insbesondere fürs Fahrradfahren und fürs Laufen. Hier sammelte ich auch meine ersten Wettkampferfahrungen. Wirkliche Begeisterung fand ich jedoch erst beim Karate.

Als 16-Jähriger begann ich in Simbach am Inn mit Karate und erkannte, dass dies der richtige Sport für mich ist. Zuerst trainierte ich nur in Simbach und in meiner Freizeit Zuhause. Aber bald nutzte ich auch andere Trainingsangebote und trainierte bis zu fünf Mal in der Woche.

Mich fesselte nicht nur der Sport an sich, sondern auch die Philosophie, das Karate-Do. Besonders durch meine Trainer in Dojo Lembukan Simbach lernte ich immer mehr über die geistige Haltung und über die innere Einstellung eines Karatekas und merkte, dass diese Philosophie nicht nur für den Sport sondern für alle Lebenssituationen eine enormes Potential beinhaltet.

Bald nahm ich auch erfolgreich an nationalen und internationalen Meisterschaften teil und trainierte unseren Nachwuchs. Durch ständiges Training unter der Leitung von Alex Schifferer 6.Dan , Jürgen Bichler 2. Dan und Besuche von Lehrgängen mit Norio Kawasoe 8. Dan war ich 2004 gut für meine Schwarzgurtprüfung vorbereitet und legte unter den Augen unseres Bundestrainers, Shihan Akio Nagai, einem Absolventen der berühmten Takushoku Universität die Prüfung zum 1. Dan ab.

Im weiteren Verlauf besuchte ich viele Lehrgänge, nahm an Meisterschaften teil und leitete immer öfter auch das Erwachsenentraining, so dass ich mich 2009 dazu bereit fühlet das Dojo Sakamoto Burghausen zu übernehmen und zu leiten.

2011 legte ich die Prüfung zum 2.Dan ab. Im selben Jahr wurde ich auch ins Nationalteam berufen und startete auf der EM in Ungarn.

Seit 2013 habe ich mich von Wettkämpfen zurückgezogen, denn als Papa von drei kleinen Kindern ist es zeitlich schwierig sein Können auf Wettkampfniveau zu halten.

 

 

Eine Weisheit:

 

Trainiere nicht für einen Körper der Bäume ausreist - trainiere für einen Geist der Berge versetzt.